Meditation für Donnerstag, den 13. August 2026
Ebenso hilft uns der Geist in unserer Schwachheit auf. Wir wissen nicht, worum wir beten sollen, aber der Geist selbst betet für uns mit unaussprechlichem Seufzen.
Römer 8: 26
Wenn wir allein sind, wenn uns unsere persönlichen Ängste die Sprache verschlagen, wenn selbst das einfachste Gebet [„Hilfe!“] mehr ist, als unser müdes Herz aufbringen kann – dann brauchen wir Gottes Geist am meisten.
Es ist das Leben selbst, zu wissen, dass Gott uns beachtet. Der Geist des lebendigen Gottes ist mit uns und achtet auf unsere Schwäche. Gott beschämt uns nicht für unsere Schwäche. Unsere Schwäche ist für Gott nichts Schlechtes. Unsere Schwäche ist einfach eine Realität. Die Antwort des Geistes auf unsere Schwäche ist, uns zu helfen. Gott ist auf unserer Seite. Der Geist kennt uns und liebt uns. Gott kennt den Schmerz, der uns erdrückt. Gott hilft uns in unserer Schwäche.
In den Momenten, in denen uns das Leben zum Schweigen bringt, betet der Geist für uns. Er betet mit Seufzern, für die es keine Worte gibt. Wenn wir nicht beten können, finden wir Trost und Hoffnung in der Zusage, dass der Geist für uns betet.
Oh Gott
Ich muss daran erinnert werden, wenn ich mich so absolut allein fühle
dass du meinen Schmerz kennst,
du kennst meine Schwäche.
Wenn ich ans Ende meiner Worte komme,
wenn mein Geist voller Verwirrung ist,
hilf mir, daran zu denken, dass du für mich betest.
Wenn ich von Verzweiflung überwältigt bin,
wenn ich aufgeben will,
wenn ich vor Angst davonlaufen möchte,
es ist nur deine Anwesenheit,
sanfter, kraftvoller Freund,
das gibt mir Hoffnung und Kraft.
Ich brauche heute deine Hilfe.
Ich brauche deine Gebete für mich.
Amen
© 2026 Dale und Juanita Ryan
Diese Meditation stammt aus „Verwurzelt in Gottes Liebe“ von Dale und Juanita Ryan. Ein Exemplar dieses Buches kann HIER erworben werden.
